Citytour durch Frankfurt

Tja, wie komme ich auf Frankfurt? Die Stadt ist nicht gerade bekannt als schönste Deutschlands. Im Fernsehen hab ich schon zig Berichte über das große Drogenproblem und das unheimliche Bahnhofsviertel gesehen. Wenn wir bei Freunden oder Bekannten erzählen, dass wir eventuell dorthin ziehen, bekommen wir meist Beileidsbekundungen.

Gerade deshalb wollten wir einfach mal hinfahren und uns die Stadt unvoreingenommen anschauen. Dank Instagram haben wir auch jede Menge guter Tipps bekommen und konnten sofort starten.

Am liebsten mache ich Städtetouren mit der Kamera in der Hand, denn dann schau ich mir jedes Motiv genau an und behalte die verschiedenen Plätze am besten in Erinnerung. Deshalb erwartet an dieser Stelle keinen Bericht zu einzelnen „Sehenswürdigkeiten“. Wir haben an diesem einen Tag einfach auf die Karte geschaut, uns einen Rundgang überlegt, sind umher gelaufen und haben alles auf uns wirken lassen. Wir sind natürlich auch in das eine oder anderen Laden gegangen. Aber in den Malls gibt es wie überall die typischen Geschäfte. 

Allein schon wegen der Architektur lohnt sich ein Besuch im „My Zeil“ – die Glaskonstruktionen haben mich vor allem beim Fotografieren begeistert. Dort sind wir nach einem guten Frühstück gestartet.


Von hier ging es dann weiter ins Bankenviertel. Darauf war ich besonders gespannt, weil wir solch einen Bezirk mit lauter Hochhäusern in Münster nicht haben. Mag es für Viele ziemlich grau und trist wirken – ich war recht angetan. Wenn man als winziger Mensch an solchen Bauten vorbeischlendert ist das einfach sehr beeindruckend und es packt einen so richtig das Großstadtflair.

Ich habe allein ca. 10 Minuten damit verbracht, eine Litfasssäule zu fotografieren, weil sie so ein hübsches Krönchen auf hatte – ein toller Kontrast vor den Betonbauten. 



Dann ging es weiter bis zur Alten Oper – ein Traum. Das schönste Gebäude, das ich in Frankfurt gesehen habe. Mit dem strahlend blauen Himmel sieht es aus wie das perfekte Postkartenmotiv, oder? 

Über die Große Bockenheimerstraße ging es zurück in die Innenstadt – einmal quer durch – bis zum Rathausplatz


Dort wollten wir eigentlich noch was essen. Die vielen, urigen Restaurants sahen so nett aus; aber es war so tolles Wetter, dass wir beschlossen haben, uns doch lieber auf der anderen Mainseite eines der Schiffsrestaurants für unsere Pause zu suchen. 

Wir haben einen sehr guten Platz ergattert mit Blick auf die Skyline und es war der perfekte Ausklang...

Insgesamt war ich sehr positiv überrascht von der Stadt. Wir hatten natürlich auch viel Glück mit dem Wetter, aber wie in jeder Großstadt gibt es eben schöne Ecken und nicht so schöne. Das habe ich in Städten wie Barcelona oder Madrid nicht anders erlebt.

Wenn ich das nächste Mal nach Frankfurt komme, möchte ich unbedingt in eine Skybar, denn das haben wir aus Zeitgründen leider nicht geschafft. Das Ganze nachts mit all seinen Lichtern von oben zu betrachten muss gigantisch sein. Der Palmengarten wäre auch eines meiner Wunschziele….

 

 

Ich hoffe, die kleinen Eindrücke haben Euch gefallen!

 

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